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Shavasana anpassen: Wie du die Endentspannung deinem Nervensystem wirklich anpasst

Viele Menschen glauben, Shavasana müsse still, bewegungslos und möglichst „perfekt“ sein.

Doch gerade wenn dein Nervensystem schnell überreizt oder schwer zur Ruhe kommt, funktioniert eine klassische Endentspannung oft nicht so gut.


Im Neuro-Friendly Yoga gehen wir deshalb einen anderen Weg:

Die Praxis passt sich deinem Nervensystem an, nicht umgekehrt.


Wir alle profitieren von den Prinzipien des Neuro Yoga. Denn sie schaffen die Grundlage, damit unser Nervensystem leichter regulieren und in Balance kommen kann.


Besonders wertvoll kann dieser Ansatz für Menschen sein, deren Nervensystem besonders sensibel oder reaktiv ist. Manche reagieren schneller oder intensiver auf Reize, sei es aufgrund neurobiologischer Unterschiede oder anhaltender Überlastung. Dazu zählen zum Beispiel neurodivergente Menschen, etwa Menschen mit ADHS, Autismus oder Hochsensibilität, bei denen die Reizfilterung und -verarbeitung anders funktioniert. Aber auch Menschen, deren Nervensystem durch chronischen Stress, Reizüberflutung oder emotionale Belastungen dauerhaft im Alarmzustand arbeitet, können von einem solchen Yogaraum besonders profitieren.


Gerade dann kann es hilfreich sein, die Endentspannung bewusst so zu gestalten, dass sie dein Nervensystem wirklich unterstützt.



Und wie sieht dein Shavasana aus?


Shavasana muss nicht still oder „klassisch“ sein. Es kann:


  • auf der harten Yogamatte sein – oder ganz weich gepolstert

  • kalt und minimalistisch – oder warm und kuschlig eingepackt

  • ganz in Stille – oder vielleicht doch mit Musik


Ob mit oder ohne Socken, Kopfhörern, Augenkissen, Hoodie, auf der Akupressurmatte oder unter der Gewichtsdecke.


Im neurofreundlichen Yoga geht es nicht darum, eine bestimmte Form einzuhalten, sondern darum herauszufinden, was deinem Nervensystem hilft, wirklich loszulassen.


Denn was dein Nervensystem braucht, um leichter zur Ruhe zu kommen, weißt du am besten.


Und ich möchte dich ermutigen, diesem Ruf zu folgen. 🤍



Ideen für dein individuelles Shavasana


Hier findest du ein paar Möglichkeiten, wie du deine Endentspannung anpassen kannst:


1️⃣ Klassisch – flach auf der Matte

2️⃣ Mit Bolster – Unterstützung unter den Knien oder dem Rücken

3️⃣ Mit Kopfhörern – für Musik, Naturklänge oder Noise Cancelling

4️⃣ Eine bequeme Position – zum Beispiel auf der Seite statt auf dem Rücken

5️⃣ Mit Socken – warme Füße helfen vielen Menschen beim Entspannen

6️⃣ Mit Augenkissen – für weniger visuelle Reize

7️⃣ Auf einer Akupressurmatte – für intensive Körperwahrnehmung

8️⃣ Mit Hoodie oder Kapuze – für ein Gefühl von Geborgenheit

9️⃣ Mit einer Decke – Wärme unterstützt die Entspannung

🔟 Was unterstützt dich?



Dein Nervensystem kennt den Weg


Gerade wenn du dich fragst, wie du dein Nervensystem regulieren kannst – zum Beispiel bei ADHS im Erwachsenenalter, Autismus, Hochsensibilität oder anhaltendem Stress – kann es hilfreich sein, mit solchen kleinen Anpassungen zu experimentieren.


Es gibt nicht die eine richtige Form von Shavasana. Es gibt nur die Form, die dir gerade guttut.

Lass dich inspirieren und probiere aus, was für dich in der Endentspannung unverzichtbar ist. ✨



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